Erfahrungsbericht: Einstellungstest Feldwebel Sanitätsdienst
Aylin (20) hat sich für den Feldwebel im Sanitätsdienst beworben und erzählt, wie sie das Auswahlverfahren mit CAT-Test, Sporttest und Interview erlebt hat.
Der Wunsch, später einmal im medizinischen Bereich zu arbeiten, war bei mir schon länger da. Gleichzeitig wollte ich aber keinen typischen Bürojob machen. Deshalb bin ich irgendwann auf die Bundeswehr aufmerksam geworden und habe mich genauer über die Laufbahn als Feldwebel im Sanitätsdienst informiert. Nach einem Beratungsgespräch im Karrierecenter war für mich schnell klar, dass ich mich bewerben möchte.
Beim Termin bekam ich viele Informationen zum Beruf und zum späteren Alltag als Feldwebel im Sanitätsdienst. Außerdem wurden mir die Bewerbungsunterlagen erklärt. Neben Zeugnissen und persönlichen Daten musste ich auch Angaben zu meinem bisherigen Werdegang und meiner Motivation machen. Einige Wochen später kam dann die Einladung zum Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst.
Am ersten Tag sollte ich morgens im Karrierecenter erscheinen. Nach der Anmeldung wurden uns die Zimmer gezeigt und erklärt, wie das Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst abläuft. Die meisten Bewerber wirkten ziemlich angespannt, aber man kam schnell ins Gespräch und hat gemerkt, dass alle in derselben Situation stecken.
Nach einer kurzen Einweisung begann der erste Abschnitt des Auswahlverfahrens. Dabei wurden organisatorische Dinge erklärt und offene Fragen beantwortet. Insgesamt lief alles sehr strukturiert ab, auch wenn man zwischen einzelnen Stationen immer wieder etwas warten musste.
Computertest (CAT-Test)
Am nächsten Morgen ging es früh weiter mit dem computergestützten Eignungstest. Dieser Teil im Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst hat mehrere Stunden gedauert und war deutlich anstrengender, als ich gedacht hatte.
Im Deutschteil musste man Rechtschreibung, Grammatik und Sprachverständnis bearbeiten. Danach folgten Englisch-Grundkenntnisse mit einfachen Lückentexten und Verständnisfragen. Besonders schwierig fand ich den Bereich technisches Verständnis, weil dort logisches Denken und technische Zusammenhänge abgefragt wurden.
Am meisten Konzentration hat aber der Reaktionsteil verlangt. Dort musste man unter Zeitdruck verschiedene Symbole und Zeichen richtig zuordnen. Sobald man kurz unaufmerksam war, hatte man direkt mehrere Fehler hintereinander. Man merkt in diesem Abschnitt des Auswahlverfahrens schnell, wie wichtig Konzentration und Ruhe sind.
Vor jedem Test gab es kurze Beispielaufgaben, wodurch man sich etwas besser orientieren konnte. Trotzdem war ich nach dem CAT-Test komplett durch.
Ärztliche Untersuchung
Die ärztliche Untersuchung war ein wichtiger Teil im Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst. Dort wurde genau geprüft, ob man gesundheitlich für die Laufbahn geeignet ist.
Zunächst standen die klassischen Untersuchungen wie Seh- und Hörtest an. Beim Sehtest wurde unter anderem überprüft, ob Farben richtig erkannt werden und wie gut das räumliche Sehen funktioniert. Danach folgten weitere medizinische Kontrollen und ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt.
Im Gespräch ging es um frühere Verletzungen, Allergien, Operationen und allgemein um den Gesundheitszustand. Auch sportliche Belastbarkeit und mögliche Einschränkungen wurden angesprochen. Ich hatte vorher etwas Sorge wegen einer alten Knieverletzung, aber das war am Ende kein Problem. Nach der Untersuchung wurde einem erklärt, für welche Verwendungen man geeignet ist und ob die Diensttauglichkeit vorliegt.
Gerade im Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst merkt man schnell, dass gesundheitliche Stabilität eine große Rolle spielt, weil man später Verantwortung für andere Menschen übernimmt.
Sporttest
Vor dem Sporttest hatte ich wahrscheinlich am meisten Respekt. Der Basis-Fitness-Test im Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst bestand aus Sprinttest, Klimmhang und Ergometertest.
Der Sprinttest war anstrengender als erwartet, weil man sehr schnell beschleunigen und sauber wenden musste. Beim Klimmhang hat man gemerkt, wie wichtig Körperspannung ist. Viele unterschätzen diese Übung vorher komplett. Der Ergometertest war für mich am härtesten, weil dort die Ausdauer dauerhaft gefordert wurde.
Die Prüfer haben aber nicht nur auf Spitzenleistungen geachtet. Im Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst hatte ich eher das Gefühl, dass Motivation, Disziplin und Einsatzbereitschaft bewertet werden. Wer sich durchbeißt und nicht sofort aufgibt, sammelt auf jeden Fall Pluspunkte.
Vorstellungsgespräch
Nach den Tests folgte das psychologische Interview. Dieser Abschnitt im Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst war aus meiner Sicht der entscheidende Teil.
Im Gespräch ging es zuerst um meinen schulischen und beruflichen Werdegang. Danach wurden Fragen zu meinen Interessen, meiner Motivation und meinen Vorstellungen vom Beruf gestellt. Natürlich wollten die Prüfer auch wissen, warum ich Feldwebel im Sanitätsdienst werden möchte und wie gut ich mich mit der Laufbahn beschäftigt habe.
Außerdem wurde über Belastungssituationen gesprochen. Themen wie Auslandseinsätze, Verantwortung und Teamarbeit wurden dabei offen angesprochen. Ich hatte den Eindruck, dass Ehrlichkeit deutlich wichtiger ist als auswendig gelernte Antworten.
Einige Fragen gingen bewusst tiefer. Beispielsweise sollte ich erklären, wie ich mit Stress umgehe oder warum ich glaube, für die Laufbahn als Feldwebel im Sanitätsdienst geeignet zu sein. Das Gespräch war zwar anstrengend, aber insgesamt fair und respektvoll.
Einplanung
Nach dem Interview wurde ich zur Einplanung gerufen. Dort wurde besprochen, welche Verwendung für mich infrage kommt und an welchem Standort ich später eingesetzt werden könnte.
Als feststand, dass ich das Auswahlverfahren für den Feldwebel im Sanitätsdienst bestanden hatte, war ich ehrlich erleichtert. Die Tage waren körperlich und mental ziemlich fordernd, aber gleichzeitig auch spannend. Besonders positiv fand ich, wie freundlich und hilfsbereit die Soldaten und Mitarbeiter im Karrierecenter mit den Bewerbern umgegangen sind.
Aylin, 20 Jahre
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