Erfahrungsbericht: Einstellungstest Feldwebel allgemeiner Fachdienst
Theo (18) hat sich als Feldwebel im allgemeinen Fachdienst beworben und erzählt, wie er das Auswahlverfahren bei der Bundeswehr erlebt hat – vom Computertest bis zur Einplanung.
Schon lange wollte ich zur Bundeswehr, deshalb habe ich mich früh für die Laufbahn als Feldwebel im allgemeinen Fachdienst beworben. Vor dem Auswahlverfahren war ich ziemlich aufgeregt, weil man online viele unterschiedliche Erfahrungen liest. Rückblickend war das Eignungsverfahren anspruchsvoll, aber deutlich fairer und strukturierter, als ich erwartet hatte.
Der erste Tag begann morgens im Karrierecenter mit einer kurzen Einweisung. Dort wurde erklärt, wie das Auswahlverfahren für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst aufgebaut ist und welche Stationen nacheinander folgen. Die Stimmung unter den Bewerbern war angespannt, aber gleichzeitig motivierend. Viele hatten sich gezielt auf das Auswahlverfahren vorbereitet und wollten unbedingt Feldwebel im allgemeinen Fachdienst werden.
Computertest
Der erste große Abschnitt im Auswahlverfahren für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst war der computergestützte Eignungstest. Dieser CAT-Test dauerte mehrere Stunden und hat deutlich mehr Konzentration verlangt, als ich vorher gedacht hätte.
Zu Beginn wurden Deutschkenntnisse geprüft. Man musste richtige Schreibweisen erkennen, Grammatikaufgaben lösen und Fehler in Texten finden. Danach folgte ein Englischtest mit grundlegenden Vokabel- und Verständnisaufgaben. Das Niveau war machbar, aber man sollte die Basics sicher beherrschen.
Im technischen Teil des Auswahlverfahrens für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst ging es um logisches Denken und technisches Verständnis. Dort musste man beispielsweise technische Abläufe erkennen oder einfache Zusammenhänge nachvollziehen. Besonders anstrengend war anschließend der Konzentrationstest. Zahlen und Symbole mussten unter Zeitdruck verglichen werden, wodurch man schnell gemerkt hat, wie wichtig Ruhe und Fokus im Auswahlverfahren sind.
Vor jedem Abschnitt gab es Beispielaufgaben, was sehr geholfen hat. Trotzdem war ich nach dem Computertest im Auswahlverfahren komplett erschöpft.
Ärztliche Untersuchung
Ein weiterer wichtiger Teil im Auswahlverfahren für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst war die ärztliche Untersuchung. Dort wurde genau überprüft, ob man gesundheitlich für die gewünschte Laufbahn geeignet ist.
Zunächst standen Seh- und Hörtest an. Danach wurden verschiedene Gesundheitswerte kontrolliert. Anschließend folgte das Gespräch mit dem Arzt. Dabei ging es nicht nur um aktuelle Beschwerden, sondern auch um frühere Verletzungen, Allergien oder Operationen. Selbst ältere Sportverletzungen wurden angesprochen und dokumentiert.
Am Ende der Untersuchung wurde festgestellt, ob die Diensttauglichkeit vorliegt und für welche Verwendungen man infrage kommt.
Basis-Fitness-Test
Vor dem Sportteil hatte ich im gesamten Auswahlverfahren für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst wahrscheinlich den größten Respekt. Der Basis-Fitness-Test bestand aus Sprinttest, Klimmhang und Ergometertest.
Der Sprinttest wirkte zunächst einfach, aber unter Zeitdruck passieren schnell Fehler. Beim Klimmhang kam es vor allem auf Körperspannung und Durchhaltevermögen an. Am anstrengendsten fand ich persönlich den Ergometertest, weil dort die Ausdauer dauerhaft gefordert wurde.
Im Sportteil des Auswahlverfahrens für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst hatte ich insgesamt das Gefühl, dass nicht nur perfekte Leistungen zählen. Die Prüfer haben auch darauf geachtet, ob man motiviert bleibt und sich trotz Belastung durchkämpft.
Psychologisches Interview
Nach den Tests folgte das psychologische Interview. Dieser Abschnitt im Auswahlverfahren für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst war aus meiner Sicht besonders wichtig, weil dort nicht nur Ergebnisse, sondern auch Persönlichkeit bewertet wurden.
Im Gespräch ging es um meinen schulischen und beruflichen Werdegang, meine Interessen und meine Motivation für die Bundeswehr. Natürlich wollten die Prüfer auch wissen, warum ich speziell Feldwebel im allgemeinen Fachdienst werden möchte und welche Ziele ich langfristig verfolge.
Einige Fragen wurden bewusst genauer hinterfragt. Dabei hatte ich aber nie das Gefühl, dass man jemanden „reinlegen“ möchte. Im psychologischen Interview des Auswahlverfahrens für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst kam es vor allem darauf an, ehrlich und authentisch zu bleiben.
Einplanung
Nach dem Interview musste ich kurz draußen warten. Diese Minuten waren ehrlich gesagt schlimmer als der Sporttest. Anschließend wurde ich wieder hereingerufen und über das Ergebnis im Auswahlverfahren für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst informiert.
Mein Wunsch, direkt als Feldwebel im allgemeinen Fachdienst eingeplant zu werden, hat sich zunächst nicht sofort erfüllt. Stattdessen wurde mir eine alternative Verwendung vorgeschlagen, über die ich später trotzdem mein Ziel erreichen kann. Im ersten Moment war ich enttäuscht, aber rückblickend war die Entscheidung sinnvoll.
Insgesamt habe ich das Auswahlverfahren für den Feldwebel im allgemeinen Fachdienst als professionell, fair und gut organisiert erlebt. Natürlich steht man die ganze Zeit unter Beobachtung, aber die Atmosphäre war deutlich angenehmer, als ich vorher erwartet hatte. Wer motiviert ist, sich vorbereitet und im Auswahlverfahren konzentriert bleibt, hat aus meiner Sicht gute Chancen auf die Laufbahn als Feldwebel im allgemeinen Fachdienst.
Theo, 18 Jahre
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