Bundeswehr: Zivile Ausbildung
Mehr als 50 Berufe, über 430 Ausbildungsstätten: Für zivile Ausbildungen bieten sich bei der Bundeswehr viele Möglichkeiten.
Die Bundeswehr bietet Ausbildungen in über 50 staatlich anerkannten Zivilberufen an. Ob handwerklich-technisch, verwaltend oder medizinisch: Das Angebot ist gewaltig. Gesucht werden zum Beispiel Fluggerätemechaniker, Elektroniker, Kaufleute für Büromanagement, Verwaltungsfachangestellte, Feuerwehrleute, Medizinische Fachangestellte, Tischler und Gärtner – um nur einige zu nennen.
Die Zivilkräfte der Bundeswehr sind entweder Beamte oder Tarifbeschäftigte. Wie in der Privatwirtschaft verlaufen die Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung im „dualen System“: Azubis erhalten theoretischen Unterricht in Berufsschulen, und ihre praktisch-fachliche Ausbildung findet in Einrichtungen der Bundeswehr statt.
Zivile Ausbildung bei der Bundeswehr: Der Ablauf
Viele Ausbildungsstätten der Bundeswehr befinden sich in Kasernen oder auf Bundeswehr-Flugplätzen. Oft erfolgt die Ausbildung in Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben. Das erlaubt verschiedene Einblicke in den zivilen Arbeitsalltag.
Wer bei der Bundeswehr einen Technikberuf erlernen will, muss sich übrigens nicht zwingend vorab zwischen einer militärischen oder zivilen Karriere entscheiden. Es ist auch möglich, zunächst eine zivile Ausbildung zu durchlaufen und sich danach als zivile Fachkraft oder Zeitsoldat zu bewerben.
Bewerbung und
Auswahlverfahren
Die Voraussetzungen für eine zivile Ausbildung bei der Bundeswehr sind üblicherweise ein Hauptschulabschluss oder ein Realschulabschluss. Das Bewerbungsverfahren besteht aus zwei Etappen: Der erste Schritt ist die schriftliche Bewerbung oder die Online-Bewerbung.
Der zweite Teil ist das Auswahlverfahren: Je nach Beruf besteht es aus schriftlichen und praktischen Tests, Computertests, einer ärztlichen Untersuchung und einem Vorstellungsgespräch. Für manche Positionen kann auch noch ein Assessment Center mit Vorträgen und Gruppendiskussionen hinzukommen.
Hilfe für Soldaten: Der Berufsförderungsdienst (BFD)
Viele soldatische Karrierewege beinhalten neben der militärischen Ausbildung auch eine fachlich-berufliche Lehre. Zusätzlich unterstützt der bundeswehreigene Berufsförderungsdienst (BFD) Zeitsoldaten bei der Vorbereitung auf den Wechsel ins zivile Arbeitsleben nach dem Dienstzeitende. Die BFD-Maßnahmen reichen von Englisch-Sprachkursen bis zur handwerklichen Meisterschule.
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